Leonard Bernstein: Konzert der Bergkapelle St. Ingbert
Aug
25
7:30 PM19:30

Leonard Bernstein: Konzert der Bergkapelle St. Ingbert

  • 38K Saarbrücker Straße Sankt Ingbert, SL, 66386 Germany (map)
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In der Industriekathedrale Alte Schmelz, Saarbrücker Str. 38k, 66386 Sankt Ingbert.

Leonard Bernstein ist mehr als nur „West Side Story“. Der amerikanische Komponist und Pianist schrieb neben seinen berühmten Musicals auch Sinfonien, Ballettstücke, Filmmusik, eine Messe und vieles mehr. Als charismatischer Dirigent, Pädagoge und Humanist hat er es geschafft, Menschen auf der ganzen Welt für Musik zu begeistern. 

Zum 100. Geburtstag des Mannes, der oft der „größte Musiker moderner Zeiten“ genannt wird, werden die Highlights aus der facettenreichen Vielfalt seines Schaffens präsentiert. Ausschnitte aus Bernsteins Orchesterwerken und Musicals wie „Wonderful town“ und „Candide“ sind nur einige Werke die an diesem Abend gezeigt werden. Lassen Sie sich anstecken von der Leidenschaft und dem Humor eines Ausnahmekünstlers. 

Mit Herdís Anna Jónasdóttir (Sopran) und Judith Braun (Mezzosopran) ist es der Bergkapelle St. Ingbert wieder gelungen, die Stars der Saarbrücker „West Side Story“ zu gewinnen. Auch Sung Min Song (Tenor) und Vadim Volkov (Bariton) aus der Sängerriege des Saarländischen Staatstheaters haben das St. Ingberter Publikum bereits begeistert. Unterstützt werden unsere Solisten durch Canticum Novum und die St. Jakob-Singers unter der Leitung von Markus Schaubel. 

… und natürlich fehlt auch die „West Side Story“ nicht im Programm! 

Die Bergkapelle St. lngbert ist weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Als offizieller Vertreter Deutschlands bei der „Internationalen Musikparade" haben die Musiker in den letzten Jahren fast alle deutschen Großstädte bereist. 1839 als Werkskapelle der St. lngberter Grube gegründet - und damit die älteste linksrheinische Bergkapelle - ist sie heute ein junggebliebenes Orchester mit ca. 75 Musikern, dessen Repertoire von Klassik über moderne symphonische Blasmusik bis hin zu Musical-, Film- und Marschmusik reicht. 

Dirigent Matthias Weißenauer leitet die Bergkapelle seit 1998 und verwirklicht mit seinen Musikern immer wieder neue spannende Ideen. Das jährlich ausverkaufte Neujahrskonzert, die Teilnahme am Trachten- und Schützenzug des Oktoberfestes in München, musikalische Großprojekte mit Chören wie „Carmina Burana“ oder die italienische Operngala zum 175-jährigen Bestehen der Bergkapelle sprechen für sich. 

Einlass: 18.30 Uhr

https://www.facebook.com/events/159733361408974/

 

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My Fair Lady
May
19
7:30 PM19:30

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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May
17
7:30 PM19:30

-Cosi fan tutte

COSÌ FAN TUTTE / SO MACHEN ES ALLE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Libretto von Lorenzo Da Ponte

BESETZUNG

DIE REVOLUTION LANGWEILT IHRE KINDER
Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Jean Renshaw
Bühnenbild und Kostüme: Christof Cremer

Despina: Herdís Anna Jónasdóttir 

DIE REVOLUTION LANGWEILT IHRE KINDER
Ein Genie blickt in die Zukunft
Mozart sah die Katastrophe kommen – im Revolutionsjahr 1789. Das Rokoko war passé und damit die herrliche Zeit, in der man sich nicht nur in den Schlössern und Landsitzen unverschämt reicher Adeliger die Zeit mit erotischen Wechselspielchen vertreiben konnte. Schließlich war ja sonst nicht viel los. Nun aber revolutionierte es in allen Gassen. Doch das Bürgertum, noch trunken vor Glück über die zukünftigen Machtaussichten, wusste gar nicht so recht, wie es sich benehmen würde, wenn der Pulverdampf verflogen wäre. Nur Mozart, das geniale musikalische Spielkind, sah das Unheil kommen, wie die Ordnung einfordernde Mutter. Alles würde braver, nüchterner und biederer werden.

Das macht ein Genie aus: Es ist seiner Zeit voraus. Weit voraus. Und so komponierte Mozart zwar eine vollendet schöne Musik zum erotischen Modellversuch Partnertausch, doch lässt er das gesamte Werk unter einem merkwürdigen Frösteln leiden. Es ruft eine ganz andere Gänsehaut hervor als die Abenteuer des Don Giovanni oder die frivolen Ränke des trickreichen Figaro.

Am Ende räumt Spielkind Wolfgang die Welt wieder brav auf. Die Paare finden sich wieder, verzeihen und gehen zu Bett – na ja, fast. Denn es sind nicht die „richtigen“ Stimmen, die wiedervereint wurden. Mezzosopran geht zu Tenor und der Bariton gehört zum Sopran – das war für den damaligen Geschmack „falsch“ und Mozarts Wasserzeichen in einer Partitur, die lange nicht geschätzt wurde.

Heute wissen wir: So mancher Revolution folgt die Langeweile, die auch gern als nüchterne Schwester der politischen Vernunft daherkommt.

 

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May
11
7:30 PM19:30

Cosi fan tutte

COSÌ FAN TUTTE / SO MACHEN ES ALLE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Libretto von Lorenzo Da Ponte

BESETZUNG

DIE REVOLUTION LANGWEILT IHRE KINDER
Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Jean Renshaw
Bühnenbild und Kostüme: Christof Cremer

Despina: Herdís Anna Jónasdóttir 

DIE REVOLUTION LANGWEILT IHRE KINDER
Ein Genie blickt in die Zukunft
Mozart sah die Katastrophe kommen – im Revolutionsjahr 1789. Das Rokoko war passé und damit die herrliche Zeit, in der man sich nicht nur in den Schlössern und Landsitzen unverschämt reicher Adeliger die Zeit mit erotischen Wechselspielchen vertreiben konnte. Schließlich war ja sonst nicht viel los. Nun aber revolutionierte es in allen Gassen. Doch das Bürgertum, noch trunken vor Glück über die zukünftigen Machtaussichten, wusste gar nicht so recht, wie es sich benehmen würde, wenn der Pulverdampf verflogen wäre. Nur Mozart, das geniale musikalische Spielkind, sah das Unheil kommen, wie die Ordnung einfordernde Mutter. Alles würde braver, nüchterner und biederer werden.

Das macht ein Genie aus: Es ist seiner Zeit voraus. Weit voraus. Und so komponierte Mozart zwar eine vollendet schöne Musik zum erotischen Modellversuch Partnertausch, doch lässt er das gesamte Werk unter einem merkwürdigen Frösteln leiden. Es ruft eine ganz andere Gänsehaut hervor als die Abenteuer des Don Giovanni oder die frivolen Ränke des trickreichen Figaro.

Am Ende räumt Spielkind Wolfgang die Welt wieder brav auf. Die Paare finden sich wieder, verzeihen und gehen zu Bett – na ja, fast. Denn es sind nicht die „richtigen“ Stimmen, die wiedervereint wurden. Mezzosopran geht zu Tenor und der Bariton gehört zum Sopran – das war für den damaligen Geschmack „falsch“ und Mozarts Wasserzeichen in einer Partitur, die lange nicht geschätzt wurde.

Heute wissen wir: So mancher Revolution folgt die Langeweile, die auch gern als nüchterne Schwester der politischen Vernunft daherkommt.

 

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My Fair Lady
Apr
22
6:00 PM18:00

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Apr
8
7:30 PM19:30

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Mar
31
7:30 PM19:30

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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LA BOHÈME
Mar
9
7:30 PM19:30

LA BOHÈME

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Janine Werthmann
Chor: Jaume Miranda

Musetta: Herdís Anna Jónasdóttir / Valda Wilson

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

 

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My Fair Lady
Mar
8
7:30 PM19:30

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Mar
3
7:30 PM19:30

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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Feb
23
7:30 PM19:30

LA BOHÈME

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Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Janine Werthmann
Chor: Jaume Miranda

Musetta: Herdís Anna Jónasdóttir / Valda Wilson

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

 

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Feb
20
7:30 PM19:30

LA BOHÈME

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Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Janine Werthmann
Chor: Jaume Miranda

Musetta: Herdís Anna Jónasdóttir / Valda Wilson

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

 

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My Fair Lady
Feb
8
7:30 PM19:30

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Feb
4
6:00 PM18:00

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Feb
3
7:30 PM19:30

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Jan
14
6:00 PM18:00

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

 

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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Jan
9
7:30 PM19:30

LA BOHÈME

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Janine Werthmann
Chor: Jaume Miranda

Musetta: Herdís Anna Jónasdóttir 

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

 

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Jan
6
7:30 PM19:30

LA BOHÈME

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Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Janine Werthmann
Chor: Jaume Miranda

Musetta: Herdís Anna Jónasdóttir / Valda Wilson

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

 

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My Fair Lady
Dec
31
3:00 PM15:00

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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Dec
30
7:30 PM19:30

Die Zauberflöte

DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Emanuel Schikaneder

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Andreas Gergen

Dritte Dame: Judith Braun

Erste Dame: Valda Wilson

Erster Geharnischter: Vladimir Makarov

Königin der Nacht: Olga Jelinkova

Monostatos: Algirdas Drevinskas

Pamina: Elizabeth Wiles

Papagena: Herdís Anna Jónasdòttir

Papageno: Salomón Zulic del Canto

Sarastro: Hiroshi Matsui

Sprecher/Erster Priester: Vadim Volkov

Tamino: Sungmin Song

Zweite Dame: Carmen Seibel

Zweiter Geharnischter: Antoniy Ganev

Zweiter Priester: Manuel Horras

»Die Zauberflöte« ist eine Oper, die wir genau zu kennen glauben und die uns dennoch stets überrascht. Sei es, weil die auf den ersten Blick so schlüssige Gegenüberstellung von Gut und Böse sich als brüchig erweist und wir am Schluss nicht mehr wissen, wem wir eigentlich noch glauben sollen. Sei es, weil sich die Musik trotz geradezu gewerbsmäßiger Verniedlichung in unseren Medien eine große Kraft und Ursprünglichkeit bewahrt hat. In Handlung und Musik der »Zauberflöte« werden die unterschiedlichsten Figuren und Stile vereint und dabei auf verblüffende Weise zu einem Ganzen verschmolzen.

Trotz aller gelehrten Anspielungen ist das Werk in erster Linie ein Unterhaltungsstück – eine Märchenoper, tief in der Tradition des österreichischen Volkstheaters verwurzelt. Sie ist gleichermaßen eine Oper für den Kopf wie für den Bauch.

 

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My Fair Lady
Dec
29
7:30 PM19:30

My Fair Lady

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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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My Fair Lady
Dec
15
7:30 PM19:30

My Fair Lady

  • Schillerplatz 1 66117 Saarbrücken Germany (map)
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Musical von Frederick Loewe

VERSCHOSSENE DICKKÖPFE
Auf einen Walzer mit dem Vorzeige-Chauvi

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Thomas Winter
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Christof Cremer
Choreographie: Thomas Klotz

Eliza Doolittle: Herdís Anna Jónasdóttir 
Professor Higgins: Tobias Licht
Oberst Huge Pickering: Stefan Röttig
Mrs. Pierce: Judith Braun
Freddy Eynsford-Hill: Salomón Zulic del Canto / Algirdas Drevinskas 
Mr Doolittle: Markus Jaursch

Frauen in Führungspositionen? Professor Higgins hätte sich kaputtgelacht, wenn ihm Oberst Pickering mit dieser Diskussion bei einem Glas Brandy gekommen wäre. Higgins ist ein Vorzeige-Chauvi. Und dass er in Loewe/Lerners „My Fair Lady“ geheilt würde, erfahren wir nicht. Beim vielgeliebten Happy-End bauen die Musical-Macher noch einmal etwas Zweifel à la Bernhard Shaw ein und lassen ziemlich offen, wie es mit den beiden Turtel-Terroristen Higgings und Eliza weitergeht.

So oder so: Die Rechte der Frauen wurden nie liebenswerter auf die Bühne bugsiert, und Männer wurden im Musical nie charmanter bloßgestellt: Sei es der romantische Tunichtgut-Tenor Freddy oder eben das chauvinistisch-viktorianische Zoten-Duo Pickering-Higgins. Gebettet auf schwelgendeWalzer und lyrische Dauerbrenner wie „Es grünt so grün“ wird der Diskurs über die Rechte der Frauen geschickt verpackt. Denn ist es wirklich nur der harmlose „Geschlechterkampf“, oder steckt da mehr hinter den Kabbeleien der unwissend ineinander verschossenen Dickköpfe?

 

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Dec
14
7:30 PM19:30

Die Zauberflöte

DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Emanuel Schikaneder

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Andreas Gergen

Dritte Dame: Judith Braun

Erste Dame: Valda Wilson

Erster Geharnischter: Vladimir Makarov

Königin der Nacht: Olga Jelinkova

Monostatos: Algirdas Drevinskas

Pamina: Elizabeth Wiles

Papagena: Herdís Anna Jónasdòttir

Papageno: Salomón Zulic del Canto

Sarastro: Hiroshi Matsui

Sprecher/Erster Priester: Vadim Volkov

Tamino: Sungmin Song

Zweite Dame: Carmen Seibel

Zweiter Geharnischter: Antoniy Ganev

Zweiter Priester: Manuel Horras

»Die Zauberflöte« ist eine Oper, die wir genau zu kennen glauben und die uns dennoch stets überrascht. Sei es, weil die auf den ersten Blick so schlüssige Gegenüberstellung von Gut und Böse sich als brüchig erweist und wir am Schluss nicht mehr wissen, wem wir eigentlich noch glauben sollen. Sei es, weil sich die Musik trotz geradezu gewerbsmäßiger Verniedlichung in unseren Medien eine große Kraft und Ursprünglichkeit bewahrt hat. In Handlung und Musik der »Zauberflöte« werden die unterschiedlichsten Figuren und Stile vereint und dabei auf verblüffende Weise zu einem Ganzen verschmolzen.

Trotz aller gelehrten Anspielungen ist das Werk in erster Linie ein Unterhaltungsstück – eine Märchenoper, tief in der Tradition des österreichischen Volkstheaters verwurzelt. Sie ist gleichermaßen eine Oper für den Kopf wie für den Bauch.

 

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